Auf deuschen Campingplätzen gibt es immer eine Party
Oktoberfest auf einem deutschen CampingplatzDas Oktoberfest, ein jährliches Bierfest im Süden Deutschlands, ist ein bemerkenswertes Phänomen. Das Prinzip ist einfach: Ein großes Partyzelt mit langen Holzbankreihen und einer Blaskapelle, um die Stimmung anzuheizen. Und natürlich Bier, eine Menge Bier. Eine ausgelassene Party, bei der man sich mit den Sitznachbarn verbrüdert. |
Der Deutsche trinkt durchschnittlich etwa 150 Liter Bier im Jahr und ist damit Weltrekordhalter. Die Tschechen liegen etwas dahinter mit ungefähr 134 Litern. Auch sehr gut und die Stadt Pilsen ist natürlich auch in der Tschechischen Republik. Bekannte Weinländer wie Frankreich, Italien und Griechenland erreichen nicht einmal ein Viertel des deutschen Bierkonsums und die Niederländer und Briten liegen mit ihren 99 Litern weit hinter den besten Fünf. Die Dänen liegen etwa gleichauf. Das ist erstaunlich, besonders wenn man bedenkt, dass die Preise für ein Glas Bier dort enorm hoch sind. |
"Ozapft is!”Zweifellos ist der deutsche Bierkonsum während des Oktoberfestes auf deutschen Campingplätzen und in den Festzelten am größten. Ein sechzehntägiges nationales Festival, das in Bayern populärer ist, als der Karneval. Die Tradition besagt, dass wenn der Münchener Bürgermeister das erste Fass ansticht und “Ozapft is!” ruft, die Party auf dem deutschen Campingplatz beginnen kann. In diesen sechzehn Tagen fließen etwa fünf Millionen Liter Bier hunderttausenden von durstigen Kehlen hinunter. In großen Partyzelten auf Campingplätzen in Deutschland sitzt man nicht auf einem Stuhl, sondern auf langen Holzbänken und vor noch längeren Holztischen, die aufgrund ihrer Konstruktion nur schwer die Last der großen Krüge tragen. Das Bier wird von wohlgeformten Kellnerinnen serviert, die zweifellos das ganze Jahr mit großen Gewichten trainiert haben, um die enormen Massen an Bier zu servieren. Zweifellos ist der deutsche Bierkonsum während des Oktoberfestes auf deutschen Campingplätzen und in den Partyhallen am größten. Ein sechzehntägiges nationales Festival, daß in Bayern populärer ist, als der Karneval. Die Tradition besagt, daß wenn der Münchener Bürgermeister das erste Faß ansticht und “Ozapft is!” ruft, die Party auf dem deutschen Campingplatz beginnen kann. In diesen sechzehn Tagen fließen etwa fünf Millionen Liter Bier hunderttausenden von durstigen Kehlen hinunter. In großen Partyzelten auf Campingplätzen in Deutschland sitzt man nicht auf einem Stuhl, sondern auf langen Holzbänken und vor noch längeren Holztischen, die aufgrund ihrer Konstruktion nur schwer die Last der großen Krüge tragen. Das Bier wird von wohlgeformten Kellnerinnen serviert, die zweifellos das ganze Jahr mit großen Gewichten trainiert haben um die enormen Massen an Bier zu servieren. |
VerbrüderungLetzten Oktober war ich auf einem Campingplatz in Deutschland. Nur um als Tourist die Atmosphäre zwischen den gut aufgelegten Deutschen zu schnuppern. In einem großen Partyzelt in den bayrischen Landesfarben blau und weiß. Das Öffnen der Bierfässer wird von lautem Jubel begleitet und die Blaskapelle gibt ihr Bestes, um für Stimmung zu sorgen. Hin und wieder gibt ein lokaler Stimmungsmacher ein oder zwei Witze zum Besten und das Lachen schallt und schallt im Partyzelt und über den deutschen Campingplatz. Auf der gegenüberliegenden Seite meines Tisches haben fünf übergewichtige Männer ihren Spaß. Sie stürzten eine große Anzahl an Bierkrügen hinunter und rülpsten die ganze Zeit. Es war mir etwas peinlich in Gegenwart dieser Kerle. Es ist nicht so, dass ich keinen Spaß verstehe, aber diese Männer benahmen sich sehr schlecht. Gerade als ich mich nach einer anderen Bank umsah, hörte ich einen von ihnen in meiner Sprache sagen: ”Es ist Zeit, Wasser zu lassen”. Nun, was war es… Ich nahm an, es wären Einheimische, aber in Wahrheit waren es einige meiner schlecht erzogenen Landsleute auf einem deutschen Campingplatz. Nur Vorurteile. Schlecht erzogene Leute gibt es überall. Ich hatte mich gerade von diesem Schock erholt, als ein schlankes Mädchen in traditioneller bayrischer Tracht mich freundlich fragte, ob ich noch ein Bier möchte. In beiden dünnen Händen trug sie vier volle Krüge mit einer Leichtigkeit , als wären es Serviettenschachteln. Ein weiteres Vorurteil verschwand. Also eines hat mir das Oktoberfest klar gemacht. Um sich mit anderen Menschen zu verbrüdern, ist es der ideale Ort. |